Was sind serverlose Speichersysteme?

Serverlose Speichersysteme helfen dabei, die Speicherung von Geschäftsdaten zu vereinfachen. Hier erfahren Sie, wie sie funktionieren und wofür sie sich am besten eignen.

Verfasst von
Nahla Davies
Nahla Davies
Oct 20, 2021
4 minute read
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Serverless-Storage-Computing hat sich als neue IT-Innovation etabliert, die Geschäftsabläufe vereinfachen soll, insbesondere wenn es um die Datenspeicherung geht, ohne dass man sich um die Hardware oder das Betriebssystem kümmern muss, auf dem der Code ausgeführt wird. 

Der Grund dafür ist, dass serverloses Cloud-Computing Ressourcen je nach Nachfrage oder Bedarf des Kunden automatisch hoch- oder herunterskaliert und die für die Ausführung des Anwendungscodes benötigten Rechenressourcen ebenfalls automatisch bereitgestellt werden. Und entgegen der Annahme mancher sind nicht alle Datenbankspeicherdienste serverlos. 

In diesem Leitfaden erläutern wir, was serverloser Speicher genau ist (und was nicht), welche wichtigen Einsatzmöglichkeiten es für serverlosen Speicher gibt und welche führenden Anbieter serverloser Speichersysteme heute auf dem Markt vertreten sind.

Was ist serverloser Speicher?

Der Begriff „serverloser Speicher“ ist etwas irreführend. Denn serverloser Speicher bedeutet nicht, dass keine Server mehr zur Datenspeicherung verwendet werden. Vielmehr bedeutet er, dass sich einzelne Nutzer und Geschäftsinhaber nicht mehr um den Einsatz von Servern kümmern müssen. Stattdessen übernimmt ein Drittanbieter, normalerweise ein Cloud-Anbieter, die Verwaltung des Servers. 

Mit anderen Worten: Die gesamte Verantwortung für die Bereitstellung, Skalierung und Planung der Backend-Infrastruktur liegt beim Cloud-Anbieter. Der Vorteil für Entwickler besteht darin, dass sie mehr Ressourcen auf die Weiterentwicklung des Frontend-Anwendungscodes konzentrieren können, während die Backend-Arbeit dem Cloud-Anbieter überlassen bleibt. 

Dies steht in starkem Gegensatz zu herkömmlichen Speicherlösungen, die für den Betrieb auf Servern vor Ort an einem einzigen Standort ausgelegt sind. Die Entwickler eines Unternehmens müssen sich ebenso um die Backend-Entwicklung kümmern wie um das Frontend. In diesem Fall hängt die Leistung der Speicherlösung fast vollständig vom Wissen und der Erfahrung der Entwickler des Unternehmens ab.

Entwicklungsteams oder Einzelpersonen müssen dann unzählige Stunden für Überwachung, Bereitstellung, Infrastruktur, Arbeitsspeicher, Knotengröße und Performance-Tuning aufwenden. All diese Aufgaben übernimmt stattdessen der Anbieter und nicht die Entwickler. 

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Damit ein Speichersystem tatsächlich „serverlos“ ist, muss es folgende Eigenschaften aufweisen: Die gesamte Bereitstellung und Backend-Arbeit muss vom Cloud-Anbieter übernommen werden, und die Ressourcen müssen je nach Bedarf des Kunden automatisch hoch- oder herunterskaliert werden. Außerdem bieten die meisten Anbieter serverloser Speicher ihre Dienste nach dem Pay-as-you-go-Modell an. Das bedeutet, dass der Kunde die Gebühren monatlich oder jährlich entrichtet. 

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Einsatzmöglichkeiten für serverlosen Speicher

Für serverlose Speichersysteme gibt es zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Eine der wohl wichtigsten ist die Entwicklung von Microservice-Architekturen. Denn Microservices drehen sich um die Erstellung kleinerer, eigenständiger Dienste, die über APIs kommunizieren und für jeweils eine einzelne Aufgabe vorgesehen sind. Da sich Serverless Computing wiederum durch schnelle Bereitstellung und automatische Skalierung auszeichnet, eignet es sich zur Unterstützung von Microservice-Architekturen.

Eine weitere äußerst wichtige Einsatzmöglichkeit für serverlosen Speicher ist die Datenverarbeitung. Denn serverloser Speicher eignet sich hervorragend zum Speichern und Verarbeiten von Daten wie Texten, Bildern, Videos und Audiodateien. Der Grundgedanke des serverlosen Computings besteht darin, dass Anwendungen erst dann ausgeführt werden, wenn sie benötigt werden, und automatisch skaliert werden können. Dadurch können Unternehmen kosteneffizient skalieren, um die Anforderungen der Nutzer zu erfüllen. Selbst bei steigender Nachfrage bleiben die Kosten minimal, da keine hohen Fixkosten anfallen, wenn der Dienst nicht genutzt wird.

Eine dritte wichtige Einsatzmöglichkeit für serverlosen Speicher ist die Entwicklung von API-Backends. Wird eine Funktion auf einer serverlosen Plattform in einen HTTP-Endpunkt umgewandelt, kann sie zu einem API-Gateway zusammengefügt werden, um die Sicherheit zu erhöhen. 

Wichtige Anbieter serverlosen Speichers

Der ursprüngliche und nach wie vor beliebteste Anbieter von serverlosem Speicher ist AWS, beziehungsweise Amazon Web Services. Seit sieben Jahren gibt es die AWS-Lambda-Funktion, mit der Frontend-Entwickler ihren Code ausführen können, ohne den Server selbst verwalten oder bereitstellen zu müssen. AWS ist jedoch bei Weitem nicht der einzige Anbieter von serverlosem Speicher. 

Oracle bietet seit drei Jahren eine quelloffene serverlose Lösung namens Oracle Functions an. Mit ihr können Nutzer Funktionen auf jeder Cloud-Plattform ihrer Wahl bereitstellen. Oracle Cloud Infrastructure ist direkt mit Oracle Functions kompatibel. 

Eine weitere Option sind Google Cloud Functions, die laut Google Entwicklern dabei helfen sollen, Funktionen mit einem einzigen Zweck zu erstellen, ohne einen cloudbasierten Server verwalten zu müssen. Zu den bemerkenswerten Funktionen von Cloud Functions gehört der öffentliche Dienst Cloud Run, eine verwaltete Cloud-Umgebung, in der Nutzer serverlose Anwendungen bereitstellen können und die vor mehr als zwei Jahren eingeführt wurde.

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Weitere Anbieter für serverlosen Speicher sind Microsofts Azure und IBMs OpenWhisk.

Serverlose Speichersysteme ermöglichen es Entwicklungsteams von Unternehmen, sich auf die Frontend-Entwicklung und das Schreiben von Code zu konzentrieren, statt auf die Bereitstellung und Verwaltung der Cloud-Infrastruktur. Serverloser Speicher bietet Nutzern und Unternehmen eine kostengünstigere, komfortablere und skalierbare Alternative zu herkömmlichen Datenspeicherlösungen.

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Nahla Davies

Nahla Davies is a software developer and writer. Before devoting her work full time to technical writing, she managed—among other intriguing things—to serve as a lead programmer at an Inc. 5,000 experiential branding organization whose clients include Samsung, Time Warner, Netflix, and Sony.

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