Die besten DevOps-Tools und -Software

DevOps-Tools optimieren die Zusammenarbeit von Management, Entwicklung und Betrieb bei der Erstellung von Software. Entdecken Sie jetzt die besten Tools.

Verfasst von
Kihara Kimachia
Kihara Kimachia
Nov 4, 2021
8 minute read
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DevOps überträgt agile und Lean-Prinzipien auf den gesamten Softwareentwicklungsprozess. Unternehmen können ein Produkt dadurch so schnell wie möglich vom Konzept bis zur Produktivsetzung bringen, da die Geschwindigkeit des Bereitstellungsprozesses von der Entwicklung bis zur Veröffentlichung des fertigen Produkts maximiert wird – durch eine kontinuierliche Einbindung von Kundenfeedback und darauf basierende Verbesserungen.

Was sind DevOps-Tools?

DevOps-Tools optimieren die Zusammenarbeit von Management, Entwicklung und Betrieb bei der Erstellung von Software. DevOps ist ebenso eine kulturelle Bewegung wie ein Toolset oder Framework. In den vergangenen Jahren hat sich der Begriff etabliert, um zu beschreiben, wie Entwicklungs- (Dev-) und Betriebsteams (Ops) besser zusammenarbeiten können. DevOps ist eine Denk- und Arbeitsweise, nicht nur eine Sammlung von Automatisierungstools für Ingenieure. DevOps verbindet bewährte Entwicklungsmethoden mit IT-Betriebsprozessen, um Anwendungen schneller als je zuvor bereitzustellen.

Welche Vorteile bietet DevOps?

DevOps ermöglicht es den Entwicklungs- und Betriebsteams eines Unternehmens, Software schneller und in höherer Qualität zu erstellen. Darüber hinaus stärkt DevOps Verantwortlichkeit, Zusammenarbeit und Transparenz zwischen Entwicklungs- und Betriebsteams, indem ein gemeinsames Ziel vorgegeben wird: hervorragende Produkte für Kunden zu entwickeln.

DevOps bietet in drei Bereichen einen erheblichen Return on Investment:

  • Schnellere Wertschöpfung: Für eine schnellere Wertschöpfung braucht es eine Kultur, Prozesse und Automatisierung, die eine schnelle, effiziente und zuverlässige Bereitstellung von Software von der Entwicklung bis zur Produktion ermöglichen. DevOps erleichtert die Release-Planung, macht sie besser vorhersehbar und erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit.
  • Höhere Innovationsfähigkeit: DevOps erleichtert Teams die Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg, um Probleme zu lösen. Dazu gehören die Verkürzung der Zeitspanne von der Idee bis zur Produktion bei neuen Produkten, die Verbesserung der Servicequalität durch häufige Releases, die Nutzung von Feedbackschleifen aus der Entwicklung in den Betrieb zur Priorisierung der nächsten Entwicklungsschritte sowie eine bessere Zusammenarbeit zwischen Teams.
  • Besseres Kundenerlebnis: DevOps ermöglicht es Unternehmen, durch eine schnellere, zuverlässigere und kostengünstigere Bereitstellung von Mehrwert ein überragendes Kundenerlebnis zu bieten.
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Zahlreiche DevOps-Tools und -Software spielen eine entscheidende Rolle dabei, die Zusammenarbeit von Management, Entwicklung und Betrieb bei der Erstellung von Software zu optimieren. Laut einer von Global Industry Analysts Inc (GIA) veröffentlichten Studie wird der weltweite DevOps-Markt voraussichtlich von 6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 auf 17,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 wachsen – bei einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 19,9 %. Dieses Wachstum wird von Lösungen – DevOps-Tools und -Software – vorangetrieben, für die eine CAGR von 18,5 % und ein Marktvolumen von 11,4 Milliarden US-Dollar bis 2026 prognostiziert werden. 

Diese Nachfrage dürfte exponentiell steigen, da immer mehr Unternehmen die Fähigkeit von DevOps schätzen, die Zusammenarbeit von Management, Entwicklung und Betrieb bei der Erstellung von Software zu optimieren. Daher benötigen Entwicklungsspezialisten und andere IT-Fachleute, die die Leistungsfähigkeit von DevOps nutzen möchten, zuverlässige Informationen über die besten DevOps-Tools auf dem Markt.

Für jeden Bereich der DevOps-Arbeit gibt es Hunderte von DevOps-Tools und -Software, etwa für Versionskontrolle, CI/CD und Bereitstellung, Fehler-, Projekt- und Kommunikationsmanagement, Containerisierung, Konfigurationsmanagement, virtuelle Infrastruktur und Managed Services und vieles mehr.

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Die besten DevOps-Tools und -Software

Im Folgenden werden einige der besten DevOps-Tools in sechs Hauptkategorien vorgestellt. 

Git: Versionskontrolle und verteiltes Quellcode-Management

Eines der beliebtesten DevOps-Tools ist Git. Obwohl gehostete Dienste wie GitHub und GitLab beliebte Möglichkeiten zur Nutzung von Git sind, entscheiden sich viele Unternehmen dafür, Git aufgrund regulatorischer Vorgaben oder Regeln der Corporate Governance selbst vor Ort zu hosten.

Warum Git?

Seit seiner Einführung im Jahr 2005 hat die Verbreitung von Git als DevOps-Technologie drastisch zugenommen. Heute ist Git der Standard für die Versionskontrolle von Software. Das Tool ist darauf ausgelegt, kleine bis sehr große Projekte schnell und effizient zu verwalten. Außerdem ist es einfach zu bedienen, benötigt nur wenige Ressourcen und bietet eine blitzschnelle Performance. Hinzu kommen lokale Branches mit geringem Aufwand, komfortable Staging-Bereiche und verschiedene Workflows, die SCM-Tools wie Subversion, CVS, Perforce und ClearCase übertreffen.

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Git ist standardmäßig eine Kommandozeilenanwendung. Sie können jedoch den GUI-Client herunterladen, um Ihren Quellcode über eine benutzerfreundliche grafische Oberfläche zu verwalten. Außerdem enthalten viele Quellcode-Editoren wie Visual Studio Code ein integriertes Git-Editor-Tool.

Wenn Sie Ihren Quellcode in Repositorys speichern, in denen Teammitglieder ihre Beiträge committen können, lässt sich Git in Ihren DevOps-Workflow integrieren. Die derzeit beliebtesten Online-Hostingdienste für Git-Repositorys sind Github, Gitlab und Bitbucket.

Diese Plattformen ermöglichen das Speichern öffentlicher und privater Repositorys, das Nachverfolgen und Diskutieren von Issues sowie die Verwaltung von Software-Releases. Sie bieten außerdem zusätzliche DevOps-Funktionen wie integrierte kontinuierliche Entwicklung, Sicherheitsfunktionen, Audit- und Collaboration-Tools, Code-Reviews und vieles mehr.

Preis: Kostenlos und Open Source

Jenkins: CI/CD und Bereitstellung

Jenkins ist eines der beliebtesten Tools für CI/CD und Bereitstellung. Viele Softwareentwickler setzen es als Open-Source-Plattform zur Aufgabenautomatisierung während des gesamten Softwareentwicklungslebenszyklus (SDLC) ein. Darüber hinaus verwaltet Jenkins den Datenverkehr an der Schnittstelle zwischen Entwicklung, Automatisierung, Release-Management und weiteren Bereichen, indem es eine große Auswahl an Plugins zur Funktionserweiterung unterstützt.

Warum Jenkins?

Betrachten Sie Jenkins als das Schweizer Taschenmesser der Softwareentwicklung: Für die meisten Ihrer DevOps-Anforderungen gibt es entweder integrierte Unterstützung oder ein passendes Plugin. Jenkins lässt sich in zahlreiche DevOps-Lösungen integrieren, etwa in GitHub für kontinuierliche Code-Reviews, Jira Software für agiles Projektmanagement, Docker Hub Enterprise oder Quay zum Erstellen von Container-Images sowie Puppet und Chef für die Verwaltung der Systemkonfiguration – und vieles mehr.

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Preis: Kostenlos und Open Source

Jira: Plattform für Issues, Projektverfolgung und Kommunikation

Ein weiteres DevOps-Tool im Bereich der DevOps-Software ist Jira Software. Es bietet Teams jeder Größe eine bessere Möglichkeit, Projekte zu planen, Arbeit nachzuverfolgen, durch DevOps-Automatisierung agile Releases zu erstellen und mit DevOps-Teams zusammenzuarbeiten, um schneller bessere Software zu entwickeln.

Warum Jira?

Mit Jira können Sie Projekte planen, Arbeitselemente in einem agilen Workflow nachverfolgen und Codeänderungen mithilfe von Automatisierungstools wie Jenkins Pipeline vornehmen oder veröffentlichen. Außerdem können Sie Abhängigkeiten zwischen Aufgaben mithilfe von Berichten und Kanban-Boards visualisieren, damit sich Ihr Team auf das Wesentliche konzentrieren und zusammenarbeiten kann.

Preis: Für kleine Teams gibt es eine kostenlose Stufe mit eingeschränktem Funktionsumfang. Der Standardtarif kostet 7,50 US-Dollar pro Nutzer und Monat, der Premium-Tarif 14,50 US-Dollar pro Nutzer und Monat. Preise für den Enterprise-Tarif sind für mehr als 800 Nutzer auf Anfrage erhältlich. Alle kostenpflichtigen Tarife bieten eine kostenlose Testphase.

Docker und Kubernetes: Plattformen für die Containerisierung

Containerisierung ist eine leichtgewichtige Form der Virtualisierung, bei der der Quellcode und sämtliche Abhängigkeiten als Container-Image gekapselt werden. Dadurch lassen sie sich ohne zusätzliche Konfiguration in verschiedenen Umgebungen bereitstellen.

Docker

Docker hat die Entwicklung, Auslieferung und Ausführung verteilter Anwendungen revolutioniert, indem es eine zentrale Plattform zur Verwaltung der Anwendung und ihrer Abhängigkeiten auf jeder Infrastruktur bereitstellt.

Docker ermöglicht die nahtlose Bereitstellung Ihres Codes mithilfe von Containern – unabhängig davon, ob Sie neue Microservices entwickeln oder bestehende Anwendungen in Container migrieren. Mit Docker können Entwickler ihre Software in isolierten Containerumgebungen erstellen, die sich wie eigenständige Linux-Rechner verhalten, obwohl sie direkt auf dem Kernel des Hostbetriebssystems ausgeführt werden.

Warum Docker?

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Docker-Container gehören derzeit aus gutem Grund zu den beliebtesten DevOps-Tools. Entwickler schätzen, wie einfach sich neue Dienste erstellen oder bestehende Anwendungen in eine Containerumgebung migrieren lassen, ohne sich um Änderungen an der zugrunde liegenden Infrastruktur kümmern zu müssen. Mit vorgefertigten Images auf hub.docker.com können Sie Ihren Code innerhalb weniger Minuten zum Laufen bringen.

Preis: Docker bietet Entwicklern eine kostenlose Stufe mit allen für den Einstieg erforderlichen Tools, einschließlich Zugriff auf Hub, die öffentliche Registry von Docker. Die Enterprise-Preise für mittelständische und große Unternehmen, die eine zentrale Verwaltung und erweiterte Sicherheitsfunktionen benötigen, beginnen bei 21 US-Dollar pro Nutzer und Monat.

Kubernetes

Kubernetes ist ein System zur Container-Orchestrierung, das die Containerverwaltung auf die nächste Stufe hebt. Es wurde von Google-Ingenieuren entwickelt, die nach einer Lösung für die Verwaltung von Containern in großem Maßstab suchten. Kubernetes hilft dabei, Container in logischen Einheiten zu organisieren. Es funktioniert gut mit Docker und seinen Wettbewerbern.

Warum Kubernetes?

Kubernetes, ursprünglich von Google-Ingenieuren entwickelt, um die Bereitstellung großer Containerzahlen auf der internen Infrastruktur zu automatisieren, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der besten DevOps-Tools entwickelt.

Wenn Sie nur wenige Container haben, benötigen Sie möglicherweise keine Plattform zur Container-Orchestrierung. Sobald Sie jedoch einen bestimmten Grad an Komplexität erreichen und Ihre Ressourcen skalieren möchten, ist sie der nächste logische Schritt. Mit Kubernetes können Sie die Verwaltung von Hunderten oder Tausenden von Containern automatisieren.

Bei der Verwendung von Kubernetes müssen Sie Ihre containerisierten Anwendungen nicht mit einem einzigen Rechner verbinden. Stattdessen können Sie einen Cluster aus mehreren Computern erstellen und die Verteilung und Planung der Container über die gesamte Gruppe hinweg mit Kubernetes automatisieren.

Ein Kubernetes-Cluster besteht aus einem Master und vielen Worker-Nodes. Der Master-Node setzt Ihre vordefinierten Bedingungen durch und stellt die Container auf den anderen Nodes bereit. Kubernetes überwacht alles sorgfältig, um Fehler zu vermeiden. So werden Container beispielsweise neu verteilt, wenn ein Worker-Node offline ist.

Preis: Kostenlos und Open Source. Für den gehosteten Dienst Google Container Engine (GKE) fallen Kosten an. Ihre monatlichen Kosten können Sie mit dem Google Cloud Pricing Calculator schätzen.

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Red Hat Ansible Automation Platform: Konfigurationsmanagement

Ansible ist ein Open-Source-Tool für das Konfigurationsmanagement von RedHat. Es dient der Bereitstellung von Systemen und der Installation von Software. Außerdem können Sie damit Remote-Rechner von einem zentralen Standort aus konfigurieren und verwalten.

Warum Ansible?

Ansible eignet sich aufgrund seiner einfachen Bedienung, der kurzen Einarbeitungszeit und seiner Portabilität auf Linux-Plattformen und Windows-Systemen hervorragend für die DevOps-Automatisierung. Außerdem lassen sich damit Aufgaben der Systemadministration automatisieren, etwa das Hinzufügen von Benutzern, die Installation von Paketen und die Aktualisierung von Konfigurationen.

Ansible ist eine agentenlose Software, die über SSH mit Remotesystemen kommuniziert. Das bedeutet, dass auf Ihren Rechnern keine zusätzlichen Komponenten oder Abhängigkeiten installiert werden müssen, damit Ansible korrekt funktioniert.

Preis: Kostenlose Open-Source-Software unter der GNU General Public License Version (GPLv+). Enterprise-Support ist gegen eine Gebühr in zwei Stufen verfügbar, die sich hinsichtlich Support und Funktionen unterscheiden. Die Preise für den Enterprise-Support hängen von der Anzahl der Nodes ab (Systeme, Hosts, Instanzen, VMs, Container oder Geräte).

AWS DevOps: Virtuelle Infrastruktur und Managed Services

Dank verwalteter DevOps-Dienste von Cloud-Service-Providern können Sie Ihren gesamten DevOps-Stack inzwischen in der Cloud betreiben.

AWS DevOps ist eine Sammlung integrierter DevOps-Tools, mit denen Sie Ihren gesamten Softwareentwicklungslebenszyklus verwalten können. Obwohl AWS hauptsächlich in der Cloud genutzt wird, können Sie mit AWS Outposts jede Komponente der AWS-Infrastruktur auf Ihrem eigenen Server installieren und alle Tools lokal betreiben.

Warum AWS DevOps?

Als Amazon Web Services 2002 gegründet wurde, war die Virtualisierung von Rechenzentren nicht neu. Das Wachstum der Nutzung öffentlicher Clouds in den vergangenen 20 Jahren war jedoch zweifellos einer der bedeutendsten technologischen Trends. Trotz laufender Technologieaktualisierungen und der Ablösung veralteter Systeme ist die Cloud-Nutzung weiterhin weit verbreitet, insbesondere bei großen Unternehmen, die sich in kontinuierlichen Prozessen zur technologischen Erneuerung und Umstellung befinden.

AWS CodePipeline, AWS CodeBuild, AWS CodeDeploy, AWS CodeStar und weitere Dienste gehören zum AWS-DevOps-Toolkit. Insgesamt ist AWS DevOps wahrscheinlich die beste DevOps-Plattform für aktuelle oder künftige Nutzer von Amazon Web Services.

Preis: Ihre monatlichen Kosten können Sie mit dem AWS Pricing Calculator schätzen.

Die besten DevOps-Tools für Ihr Team auswählen

Jedes Unternehmen ist einzigartig. Daher kann es einige Tests und Experimente erfordern, die beste DevOps-Software für Ihre Anforderungen zu finden. Auch die Unternehmenskultur sollten Sie berücksichtigen.

Open-Source-Tools benötigen in der Regel mehr Zeit für Konfiguration und Einrichtung. Wenn Sie sich für ein kommerzielles Tool entscheiden, nutzen Sie kostenlose Testphasen, um es zu testen und zu bewerten. Die anfängliche Auswahl Ihres Tools erfordert zwar eine beträchtliche Investition an Recherchezeit, doch der daraus entstehende Return on Investment wird sich zweifellos lohnen.

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Kihara Kimachia

Kihara Kimachia

Content Writer

Kihara Kimachia is a writer and digital marketing consultant with over a decade of experience covering issues in emerging technology and innovation. In addition to appearing regularly in Enterprise Networking Planet, his work has been published in many leading technology publications, including TechRepublic, eSecurity Planet, Server Watch, Channel Insider, IT Business Edge, and Enterprise Storage Forum.

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