5 wichtige Prognosen für Storage-Software im Jahr 2023

Derzeit gibt es unzählige Anwendungen für Storage, Backup und Datenschutz. Mit jedem Monat kommen weitere hinzu. Gelegentlich gibt es eine bahnbrechende Softwareentwicklung, die das Storage-Geschäft grundlegend verändert. Das wichtigste Ziel bei der Entwicklung von Storage-Software ist derzeit jedoch vermutlich die Verwaltung und Überwachung der Kosten für Cloud-Storage. Unternehmen wechselten […]

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Drew Robb
Drew Robb
Dec 15, 2022
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Derzeit gibt es unzählige Anwendungen für Storage, Backup und Datenschutz. Mit jedem Monat kommen weitere hinzu.

Gelegentlich gibt es eine bahnbrechende Softwareentwicklung, die das Storage-Geschäft grundlegend verändert. Das wichtigste Ziel bei der Entwicklung von Storage-Software ist derzeit jedoch vermutlich die Verwaltung und Überwachung der Kosten für Cloud-Storage.

Unternehmen wechselten in die Cloud, weil sie durch den Wechsel von CapEx zu OpEx viel Geld sparen wollten: keine Hardware-Erneuerungen mehr im Dreijahresrhythmus. Kein Aufwand mehr für Verwaltung, Überwachung, Wartung und Fehlerbehebung all dieser Geräte. Keine späten Abende und langen Wochenenden mehr, an denen man sich mit der nächsten Katastrophe herumschlagen musste. Und all das eingesparte Geld, das statt in die ewige Aufgabe, die zugrunde liegende Storage-Infrastruktur im Blick zu behalten, in geschäftsbezogene IT investiert werden konnte.

Es kam jedoch nicht ganz wie erwartet. Die Kosten sind auf breiter Front gestiegen, da immer mehr Anwendungen in die Cloud migriert wurden, immer mehr Daten dorthin gelangten, Multicloud-Umgebungen entstanden und die Komplexität zunahm.

Hier sind einige der wichtigsten Prognosen für den Storage-Softwaremarkt im Jahr 2023:

1. Das Storage-Wachstum erhöht den Bedarf an Tools zur Kostensenkung

David McNerney, Senior Product Manager Cloud bei Virtana, sagte, dass der Verbrauch von Hybrid-Cloud-Storage zunimmt und Tools zur Kostensenkung bislang noch nicht verfügbar sind.

Derzeit konzentrieren sich die meisten Tools auf Compute-Ressourcen und -Storage. Dadurch steigen die Cloud-Storage-Kosten von Unternehmen rasant und schneller als die Cloud-Ausgaben insgesamt.

„Im Jahr 2023 werden die Unternehmen, von denen wir gehört haben, ihre Maßnahmen zur Kostensenkung von Compute auf Storage ausweiten wollen“, sagte McNerney.

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2. Zu hohe Cloud-Ausgaben sind die neue Realität

Veritas Technologies hat eine Studie veröffentlicht, der zufolge 94 % der Unternehmen bei der Nutzung eines Public-Cloud-Service-Providers (CSP) höhere Kosten als ursprünglich erwartet hatten.

Ihre Cloud-Budgets überschreiten sie im Durchschnitt um 43 %.

Diese schockierenden Zahlen machen deutlich, dass die Cloud-Kosten außer Kontrolle geraten sind und dies wahrscheinlich auch bleiben werden.

Mehr dazu: Der Public-Cloud-Markt dürfte bis 2026 die Marke von 1 Billion US-Dollar überschreiten

3. Wer kontrolliert meine Kosten? Ich dachte, du machst das

Die Studie von Veritas untersuchte, warum die Kosten so stark gestiegen sind. Die Antwort scheint in kollektiver Verantwortungslosigkeit zu liegen.

Obwohl 100 % der Befragten zustimmten, dass die Nutzung von CSPs einer Organisation Vorteile wie Flexibilität, Skalierbarkeit und Mobilität bietet, verstehen viele ihre Verantwortung in der Cloud nicht vollständig, was zu Kostenüberschreitungen führt.

Innerhalb von Unternehmen können Geschäftsbereichsleiter, Entwickler und praktisch jeder andere Cloud-Kosten verursachen. Die Beschaffung von Cloud-Leistungen gleicht noch weitgehend dem Wilden Westen. Unternehmen senden Daten in die Cloud und lesen das Kleingedruckte zu den Kosten der verschiedenen Leistungen nicht. Sie sehen einen bestimmten Cent-Betrag pro gespeicherter Datenmenge und glauben, damit sei alles abgegolten. Aber was ist mit Netzwerk- und Abrufkosten sowie den anderen möglicherweise anfallenden Einzelposten?

Nur wenige nehmen sich die Zeit, genau zu ermitteln, was die Cloud sie tatsächlich kostet. Laut Veritas waren 99 % der Befragten der Ansicht, dass ihr CSP für den Schutz einiger ihrer Assets in der Cloud verantwortlich sei. Tatsächlich sind Unternehmen für die Sicherheit ihrer Daten und Anwendungen in der Cloud verantwortlich, während CSPs für die Ausfallsicherheit der Cloud zuständig sind.

2023 wird mehr Verantwortungsübernahme zur gängigen Praxis werden.

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4. Cloud-Kostenmanagement etabliert sich

Daher werden Kosten- und Ressourcenoptimierung 2023 von entscheidender Bedeutung sein.

Angesichts der möglichen wirtschaftlichen Unsicherheit wollen die meisten Unternehmen detaillierte Einblicke in ihre Cloud-Ausgaben und die Möglichkeit haben, diese zu kontrollieren und die Nutzung ihrer Ressourcen zu optimieren.

Getrieben von der digitalen Transformation der vergangenen Jahre haben Unternehmen je nach ihren individuellen geschäftlichen Anforderungen mehrere Clouds eingeführt. Daher haben die meisten Unternehmen nur sehr wenig Einblick in ihre Ausgaben, deren Zusammenhang mit Geschäftsanwendungen und mögliche Einsparpotenziale.

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„Wenn Unternehmen beginnen, eine höhere Reife bei der Cloud-Einführung anzustreben, die mit dem geschäftlichen Druck zur Ausgabenreduzierung einhergeht, werden diejenigen mit einem proaktiven Ansatz einen erheblichen Vorteil im Umgang mit Unsicherheit haben“, sagte Amit Rathi, VP of Engineering bei Virtana.

Mehr dazu: 9 Best Practices zur Optimierung von Cloud-Kosten

5. Unsicherheit in der Cloud erfordert Softwareunterstützung

Neben den Cloud-Kosten ist die Cybersicherheit der andere große Bereich, der Aufmerksamkeit durch Software erfordert.

Laut Veritas gaben 89 % der Befragten an, dass ihre Unternehmen von einem Ransomware-Angriff auf ihre Cloud-Umgebung betroffen waren. Ohne ausreichenden Schutz kann dies zu unerwarteten Ausgaben führen.

Darüber hinaus verloren 53 % der Unternehmen Daten, weil sie sich ausschließlich auf die Backup-Tools ihres CSP verließen, und 40 % der Befragten nannten Backup und Recovery als den Bereich mit den höchsten Mehrausgaben. 76 % der Befragten stimmten zu, dass die aktuellen Angebote der CSPs den Sicherheitsanforderungen ihrer Unternehmen nicht gerecht werden.

„Niemand wird Budget für etwas einplanen, von dem er glaubt, dass er es kostenlos bekommt“, sagte Sonya Duffin, Data Control Evangelist bei Veritas.

„Wenn IT-Verantwortliche feststellen, dass sie etwas übersehen haben, sind Daten häufig bereits verloren. Wer zusätzliche Mittel zur Deckung von Mehrausgaben für ein Projekt vermeiden will, muss daher von Anfang an den Datenschutz einplanen und die Kontrolle zurückgewinnen.“

Mehr dazu: Best Practices für die Sicherheit von Cloud-Storage

Drew Robb

Originally from Scotland, Drew Robb has been a full-time writer for more than 25 years. He lives in Florida and specializes in IT, engineering, and business. As well as eWeek and TechRepublic, he writes for a wide range of magazines including Gas Turbine World, SDxCentral, and HR Magazine. He is the author of Server Disk Management in a Windows Environment (Auerbach Publications).

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