Best Practices für die Cloud-Disaster-Recovery

Cloud-Disaster-Recovery stellt sicher, dass Unternehmen ihre Daten und die Verfügbarkeit ihrer Dienste in kürzestmöglicher Zeit wiederherstellen können. Hier ist eine Checkliste.

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Collins Ayuya
Collins Ayuya
Nov 4, 2021
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Angesichts der rasanten zunehmenden Verbreitung von Cloud-Technologien in der heutigen Geschäftswelt ist die Fähigkeit, sich effektiv von Katastrophen zu erholen, die zu Dienstunterbrechungen und Ausfällen führen, wichtiger denn je. Cloud-basierte Disaster-Recovery stellt sicher, dass Unternehmen ihre Daten und die Verfügbarkeit ihrer Dienste in kürzestmöglicher Zeit wiederherstellen können.

Was ist Cloud-Disaster-Recovery?

Disaster-Recovery bezeichnet einen Prozess, in dessen Rahmen sich Unternehmen auf Katastrophen vorbereiten und sich von ihnen erholen. Als integraler Bestandteil des Business-Continuity-Plans eines Unternehmens soll Disaster-Recovery dessen Vermögenswerte schützen. Cloud-Disaster-Recovery-Pläne umfassen daher eine Reihe von Verfahren und Maßnahmen, die mithilfe dedizierter Einrichtungen von Cloud-Anbietern den reibungslosen Betrieb eines Unternehmens sicherstellen.

Das Auftreten von Cloud-Katastrophen

Um zu wissen, wie Sie sich auf Cloud-Katastrophen vorbereiten können, ist es wichtig zu verstehen, wie diese auftreten können. Erstens können Unternehmensressourcen Cloud-Katastrophen in Form technischer Ausfälle ausgesetzt sein, etwa wenn die Stromversorgung oder die Netzwerkverbindung unterbrochen wird. 

Zweitens können in einer Region, in der sich ein Server befindet, der einen von Ihnen genutzten Cloud-Dienst hostet, Naturkatastrophen wie Stürme, Überschwemmungen oder Erdbeben auftreten, die zu Dienstausfällen und -unterbrechungen führen.

Cloud-Katastrophen können auch durch menschliches Fehlverhalten verursacht werden. Dieses kommt häufiger vor als Naturkatastrophen und kann einfache Fehler umfassen, die zu erheblichen Dienstunterbrechungen führen. Sie treten häufig bei der Nutzung von Cloud-Diensten auf und lassen sich leider nicht vollständig verhindern. So können sie beispielsweise durch einen Tippfehler, eine einfache Fehlkonfiguration, versehentliches Löschen oder das Auslassen von Software-Updates ausgelöst werden – und es Angreifern leicht machen, die Kontrolle über einen Cloud-Dienst zu übernehmen.

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Wenn Angreifer mithilfe von Malware wie Ransomware Zugriff auf Cloud-Dienste erhalten, stellen sie eine Gefahr für die Infrastruktur eines Unternehmens dar. Diese Angreifer können problemlos Dienstausfälle verursachen und den Betrieb zu ihrem eigenen Vorteil auf frustrierende Weise stören. Ransomware ist heute eine große Herausforderung für Cloud-Daten, und die Tatsache, dass sich diese Bedrohungen ständig weiterentwickeln, macht sie umso beängstigender.

Vorbereitung auf Cloud-Katastrophen

Um auf Cloud-Katastrophen vorbereitet zu sein, müssen Sie Ihre Konzepte zur Datenwiederherstellung kontinuierlich testen. Ein Unternehmen kann einige Tests durchführen:

  • Test mit vollständiger Unterbrechung. Als gründlichster durchführbarer Test legt ein Test mit vollständiger Unterbrechung den Betrieb still und simuliert eine Katastrophe, um zu beurteilen, wie ein Unternehmen auf einen tatsächlichen Notfall reagieren würde. Er kann kostspielig sein und im Falle eines Misserfolgs unbeabsichtigt erhebliche Störungen verursachen.
  • Durchgangstest. Ein Durchgangstest ist deutlich weniger gründlich als ein Test mit vollständiger Unterbrechung. Er überprüft den Disaster-Recovery-Plan und bietet die Möglichkeit, Lücken zu erkennen und den Plan zu verbessern.
  • Paralleler Test. Die Wiederherstellungsprozesse werden in einem vom Primärsystem getrennten Netzwerk durchgeführt.
  • Simulationstest. Eine Katastrophe wird simuliert, damit die Teams ihre dokumentierten Disaster-Recovery-Pläne durchspielen. Dies kann nach dem Zufallsprinzip erfolgen, um die Einsatzbereitschaft der zuständigen Mitarbeiter und die Wirksamkeit der bestehenden Strategie zu beurteilen.

Die Bedeutung von Cloud-Disaster-Recovery

Cloud-Disaster-Recovery verringert die Abhängigkeit von physischer Infrastruktur. Das erleichtert den Betrieb eines Unternehmens, da es seine Disaster-Recovery-Workloads auslagert. Außerdem muss ein Unternehmen seine physische Disaster-Recovery-Infrastruktur am entfernten Standort weder aufrüsten noch unterstützen. Cloud-basierte Dienste bieten zusätzliche Vorteile wie Automatisierung, die eine Möglichkeit darstellt, menschliche Fehler zu reduzieren.

Cloud-Disaster-Recovery ist deutlich einfacher als Disaster-Recovery vor Ort. Die Komplexität, die mit der Verwaltung eigener Disaster-Recovery-Prozesse verbunden ist, wird durch Cloud-Methoden reduziert. So wird beispielsweise das Testen von Konzepten zur Datenwiederherstellung nicht nur einfacher, sondern auch praktikabler.

Darüber hinaus genießen Unternehmen bei der Auswahl von Wiederherstellungsmethoden große Flexibilität. Organisationen können verschiedene Wiederherstellungsmethoden kosteneffizient kombinieren, ohne bei den benötigten Diensten Kompromisse eingehen zu müssen. Cloud-Disaster-Recovery-Optionen bieten eine hohe Skalierbarkeit, da sich Server und Infrastruktur nach Modellen wie Pay-as-you-go hochskalieren lassen.

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Best Practices für die Cloud-Disaster-Recovery

Wählen Sie eine geeignete Methode für den Disaster-Recovery-Plan

Um einen geeigneten Disaster-Recovery-Plan zu erstellen, ist es wichtig, Ihre IT-Infrastruktur zu verstehen. Auf dieser Grundlage können Sie die richtige Methode für die Disaster-Recovery-Planung auswählen. Sie könnten eine Backup-and-Restore-Methode verwenden, bei der eine verwaltete Backup-Lösung die Sicherung und Wiederherstellung Ihrer Daten nach Bedarf übernimmt.

Je nach Ihren Anforderungen kann eine Pilot-Light-Topologie effektiv sein. Dieser Ansatz senkt die Kosten der Disaster-Recovery, indem er die aktiven Ressourcen reduziert. Dadurch lassen sich Daten im Katastrophenfall leichter wiederherstellen, da sich kritische Daten und Anwendungen an einem Ort befinden. Weitere Methoden sind Hot Standby, bei dem eine vollständige Kopie Ihrer Daten und Anwendungen an zwei oder mehr aktiven Standorten bereitgestellt wird, sowie Warm Standby, bei dem Duplikate der zentralen Elemente Ihres Systems parallel zum System betrieben werden.

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Wählen Sie einen leistungsfähigen Disaster-Recovery-Dienstanbieter

Strategische Bewertungen und Planungen für die Disaster-Recovery erfordern gründlich definierte Verfahren, die Sie möglicherweise nicht selbst durchführen können. So könnte ein Disaster-Recovery-Dienstanbieter Sie bei einer umfassenden Business-Impact-Analyse unterstützen, damit Sie die potenziellen betrieblichen Einschränkungen besser kennen, denen Sie während einer Katastrophe ausgesetzt sein könnten.

Daher ist es wichtig, einen intelligenten, pragmatischen und lösungsorientierten Dienstanbieter auszuwählen, der Sie bei der Erstellung eines wirkungsvollen Cloud-Disaster-Recovery-Plans unterstützen kann. Ein solcher Dienstanbieter verfügt über die passenden Tools für Ihren Anwendungsfall. Außerdem kann er potenzielle Gefahren für Ihre Daten besser bewerten.

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Definieren Sie RPO und RTO für Ihren Disaster-Recovery-Plan

Wiederherstellungspunktziel (RPO) und das Wiederherstellungszeitziel (RTO) sind wichtige Kennzahlen bei der Erstellung des Disaster-Recovery-Plans eines Unternehmens. Sie gewährleisten die Geschäftskontinuität während einer Unterbrechung eines bestimmten Dienstes.

RPO hilft einem Unternehmen zu verstehen, welcher Datenverlust im Katastrophenfall akzeptabel wäre. RTO legt dagegen fest, wie schnell die Infrastruktur eines Unternehmens nach einer Katastrophe wieder verfügbar sein muss, und umfasst die Schritte zur Schadensbegrenzung und Wiederherstellung. Die Berücksichtigung von RTO und RPO hilft Unternehmen daher bei der Auswahl eines Disaster-Recovery-Frameworks, das ihre Wiederherstellungsziele erfüllt.

Testen und aktualisieren Sie Ihren Plan regelmäßig

Regelmäßige Tests des Disaster-Recovery-Plans zeigen, wie wirksam der Plan im Katastrophenfall voraussichtlich sein wird. Da die Ziele der Disaster-Recovery außerdem mit den Geschäftszielen übereinstimmen sollten, macht die kontinuierliche Entwicklung der Geschäftswelt es umso notwendiger, Disaster-Recovery-Pläne regelmäßig zu testen und sicherzustellen, dass sie nicht veraltet sind.

Auch die Informationstechnologie verändert sich regelmäßig. Um mit dem technologischen Fortschritt Schritt zu halten, muss sich die Infrastruktur eines Unternehmens entsprechend weiterentwickeln. Dazu müssen Disaster-Recovery-Pläne nicht nur getestet, sondern auch aktualisiert werden, um ihre Wirksamkeit schrittweise zu verbessern.

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Ziehen Sie Disaster-Recovery as a Service in Betracht

Wenn Unternehmen über keine eigenen Disaster-Recovery-Teams verfügen, wird Disaster-Recovery as a Service (DRaaS) zu einer praktikablen Option. DRaaS-Anbieter können Unternehmen maßgeschneiderte Best Practices anbieten, die ihren geschäftlichen Anforderungen entsprechen. Da DRaaS Cloud-Ressourcen nutzt, lässt sich damit problemlos eine sekundäre Infrastruktur aufbauen, um die geschäftskritischen Daten eines Unternehmens im Katastrophenfall zu schützen.

DRaaS spart Unternehmen außerdem Geld, da sie nur für das bezahlen, was sie tatsächlich nutzen. Bei einem solchen Plan zahlen Sie beispielsweise nicht für Speicherplatz, den Sie nicht benötigen. Darüber hinaus kann DRaaS im Anschluss an eine Katastrophe schnellere Wiederherstellungszeiten bieten als Lösungen im eigenen Unternehmen.

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Collins Ayuya

Collins Ayuya is far more than just a Computer Science grad student and startup founder; he's a tech enthusiast who loves solving problems through technology. With a strong foundation in telecommunications and IT, Collins has an active interest in Artificial Intelligence and the Internet of Things. He has vast experience in the tech and startup sectors, where he has worn hats across project and product management, business development, UI/UX and more.

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