Die Storage-Verwaltung hat sich in letzter Zeit stark verändert. Statt interne Systeme, Kapazitäten und Arrays zu verwalten, hat sie sich zu einer hybriden Funktion gewandelt. Storage-Manager müssen heute sowohl On-Premises-Storage als auch Cloud-Storage abdecken. Darüber hinaus müssen sie in der Lage sein, Daten von einer Cloud in eine andere zu verschieben.
Hier sind einige der wichtigsten Tipps, mit denen Sie den Trends auf dem Arbeitsmarkt für Storage-Management vorausbleiben:
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1. Den gesamten Storage-Bereich abdecken
Storage-Manager sind gezwungen, das gesamte Universum des Enterprise-Storage abzudecken, wo auch immer es sich befindet. Ihre Führungskräfte fordern sie zunehmend auf, umfassendere und detailliertere Informationen über die Datenbestände ihrer Unternehmen zu erstellen. Da sich Daten immer weiter über On-Premises-Infrastrukturen, Dutzende von Software-as-a-Service-(SaaS)-Anwendungen, mehrere Cloud-Dienste und Hunderte, wenn nicht gar mehr, Mitarbeiterendgeräte verteilen, erkennen IT-Führungskräfte, dass sie derzeit keinen vollständigen Überblick über die Datenlandschaft ihres Unternehmens haben.
„Storage-Management-Experten, die diesen Führungskräften ein solches Verständnis vermitteln können, versetzen ihre Unternehmen in die Lage, stärkere Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen, den Datenschutz und andere Formen des Risikomanagements zu verbessern sowie die Nutzung von Cloud-Storage und anderen Ressourcen zu optimieren“, sagte Don Foster, globaler VP of Sales Engineering bei CommVault.
„Sie ebnen außerdem den Weg für strategische Projekte zur digitalen Transformation, die die Daten ihres Unternehmens analysieren, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich die Kundenbindung erhöhen, Lieferketten optimieren, Geschäftsprozesse automatisieren und andere Geschäftsergebnisse verbessern lassen.“
Die gute Nachricht ist, dass Datenmanagement-Tools, darunter neue Data-Management-as-a-Service-(DMaaS)-Anwendungen, es Storage-Fachleuten ermöglichen, trotz der zunehmenden Datenverteilung einen klaren Überblick über ihre Datenbestände zu gewinnen. Wer über das Wissen und die erforderlichen Fähigkeiten verfügt, um diese Tools einzusetzen und Transparenz über die sich kontinuierlich verändernden und wachsenden Datenbestände seines Unternehmens zu schaffen, wird im Zentrum der Initiativen zur digitalen Transformation und Modernisierung seines Unternehmens stehen.
2. Die digitale Transformation ermöglichen
Statt starr an alten Vorgehensweisen festzuhalten, ist es besser, sich an strategischen Initiativen auszurichten. Eine der derzeit wichtigsten ist die digitale Transformation. Wer daran arbeitet, benötigt jede erdenkliche Unterstützung in den Bereichen Storage-Management und Integration. Schließlich haben das exponentielle Datenwachstum, das heutige Work-from-anywhere-Paradigma und die grassierende Bedrohung durch Ransomware zu wachsenden Herausforderungen und einer stetig steigenden Nachfrage nach Storage-Management-Fachkräften geführt.
Tatsächlich hat sich das Storage-Management aus dem Backoffice heraus in den Vordergrund entwickelt und erhält zunehmend mehr Aufmerksamkeit – nicht nur vom CIO, sondern von der gesamten C-Suite. Denn die C-Suite erkennt inzwischen, dass die vielen Herausforderungen nicht nur IT-Probleme sind, sondern sich direkt auf das Geschäft auswirken können und mit der digitalen Transformation verknüpft sind.
„Wer eine Karriere im Storage-Management in Betracht zieht, sollte sich bei Ausbildung und Training darauf konzentrieren, zu lernen, wie sich Strategien für die digitale Transformation ermöglichen lassen, mit denen Unternehmen die Speicherung, Verwaltung und den Schutz von Daten im großen Maßstab verbessern können“, sagte Surya Varanasi, CTO bei StorCentric.
„Storage-Management-Fachkräfte, die ihre Fähigkeiten wirklich auf die nächste Stufe heben wollen, sollten lernen, so viele unterschiedliche heterogene Plattformen und Umgebungen wie möglich zu verwalten – von On-Premises über Remote-Umgebungen bis in die Cloud.“
3. Kompetenzen in der Datenmigration erwerben
Storage-Manager mussten sich früher auf einfachere Weise mit der Datenverschiebung befassen. Ihre Aufgabe bestand darin, Daten von einem alten auf ein neues Array zu verschieben, Daten von einem nahezu ausgelasteten System auf ein anderes zu übertragen und Daten in Bandarchive zu schreiben. Doch der Markt für Datenmigration ist explodiert, da riesige Datenmengen von On-Premises-Umgebungen in die Cloud und zurück sowie von einer Cloud in eine andere verschoben werden. Deshalb dürfte der Markt für Datenmigration bis Ende 2022 einen Wert von fast 11,5 Milliarden US-Dollar erreichen und sich bis 2026 erneut verdoppeln.
Doch die Verschiebung so großer Datenmengen ist eine Herausforderung.
„Wenn Daten kompromittiert werden, riskieren Unternehmen Verzögerungen oder den vollständigen Stillstand ihrer Projekte, hohe Compliance-Strafen oder einen Reputationsschaden“, sagte Carl D’Halluin, CTO bei Datadobi.
„Datenmanagement-Prozesse, die den Wert von Kundendaten bewahren, sind wichtiger denn je.“
Storage-Manager sollten daher zu Experten für die Feinheiten der Datenmigration werden. Sie sollten lernen, die neuesten Generationen von Migrationstools zu nutzen, die Funktionen wie Qualitätssicherung, Risikobewertung, Account-Management und Sicherheit integrieren.
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4. Experte für Cloud-zu-Cloud-Migration werden
Storage-Manager mussten sich in den vergangenen Jahren hauptsächlich damit befassen, Daten in die Cloud und aus der Cloud heraus zu übertragen. Doch die Migration zwischen Clouds hat erheblich an Bedeutung gewonnen. Unternehmen finden entweder bessere Angebote bei anderen Hyperscalern, entscheiden sich dafür, nicht alle Daten in einer einzigen Cloud zu speichern, oder nutzen mehrere Clouds für zusätzlichen Datenschutz und Notfallwiederherstellung (DR). Unabhängig vom Grund werden Storage-Manager, die all diese Verschiebungen von Storage beherrschen, sehr gefragt sein. Bei einer fehlerhaften Durchführung können die Kosten steigen und es kann zu Datenverlusten oder Datenkorruption kommen.
„Es gibt einen eindeutigen Trend, Daten und Anwendungen kostengünstig und zeitnah von einer Cloud in eine andere zu verschieben“, sagte Greg Schulz, Analyst bei der StorageIO Group.
5. Storage als neuer Traumjob
Beim Storage-Management geht es längst nicht mehr nur darum, sicherzustellen, dass Festplatten- und Bandlaufwerke ordnungsgemäß verbunden, überwacht und gewartet werden. Daten können an beliebigen Orten und auf beliebige Weise gespeichert werden – physisch oder virtuell, lokal oder remote. Daher ist der Storage-Manager heute ein wesentlich wichtigerer und integraler Bestandteil der übergreifenden IT-Strategie der meisten Unternehmen.
Mit den erweiterten Verantwortlichkeiten erfordern Positionen im Daten- und Storage-Management ein höheres Ausbildungsniveau sowie eine Vielzahl von Tools und Geräten, die eingesetzt werden müssen. Storage-Manager müssen heute nicht nur Daten verwalten, sondern auch sicherstellen, dass die Daten vor Hackern und möglichen Sicherheitsverletzungen geschützt sind. Daten müssen gespeichert, sicher aufbewahrt und sofort sowie kontinuierlich verfügbar gemacht werden. Das erfordert sorgfältige Planung, fortschrittliche technologische Lösungen und ständige Wachsamkeit.
„Wenn Menschen ihre Karriere in der IT beginnen, denken sie nicht sofort an Storage als ihren Traumjob“, sagte Brent Skalicky, Chief Human Resources Officer bei Arcserve.
„In der modernen IT-Welt sind Daten jedoch entscheidend, und Daten müssen immer gespeichert werden. Die weite Verbreitung der Cloud hat die Bedeutung von Daten auf eine neue Ebene gehoben. Das bedeutet, dass die Arbeit im Storage-Umfeld ebenfalls attraktiver, spannender und lukrativer ist.“
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